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Interview mit Sabine – Schmuckunikate mit Liebe zum Detail

Interview mit Sabine – Schmuckunikate mit Liebe zum Detail

Eins hat die Schmuckdesignerin Sabine Güth verstanden: Für mich bedeuten Schmuckstücke mehr, als nur Deko. Wenn ich mir etwas Neues zulege, hat es meist einen besonderen Hintergrund. So habe ich jetzt nach 12 Jahren meinen Lieblingsring – damals ein Geschenk meiner Lieblingsschwester Nadine – gegen einen Neuen ausgetauscht. Neue Zeiten brechen an. Und für dieses neue Schmuckstück habe ich nun all mein Vertrauen in die Qualitäten von Sabine Güth gesetzt – sowohl in ihr Können als auch in ihr Gefühl. Ihr Gefühl für das, was ich jetzt brauche … Und sie hat genau das umgesetzt, was ich mir gewünscht habe!

Vor lauter  Begeisterung ist mein Interesse an Sabine und ihren Schmuckunikaten geweckt – ich will mehr wissen:

Sabine, seit wann machst Du Schmuck?
Seit Anfang der 90iger, da habe ich an einem Wochenendworkshop einer Kölner Schmuckdesignerin teilgenommen, in der alten Feuerwache . Dort habe ich einen Ring entworfen und mit Anleitung umgesetzt und war sofort “infiziert”, meine Leidenschaft war entbrannt … lacht
Die Kursleiterin bestärkte mich darin, weiterzumachen – “du arbeitest sehr sorgfältig, hast ein gutes Auge, bleib dran!” waren ihre Worte. Lieben Dank an Marlene!

Warum? Wie kamst Du dazu?
Ein Faible für schönes Design hatte ich schon immer, vor allem für handgefertigte Schmuckstücke.
Und mein Vater, der 1984 verstorben ist, arbeitete auch mit Metall, er hat u. a. mit Mustern und Ornamenten verzierte schmiedeeiserne Tore hergestellt. Als kleines Mädchen habe ich ihn oft in der Werkstatt besucht und mir Dinge erklären lassen.
Diese Parallele ist mir allerdings erst viele Jahre später klar geworden.

Wie ging’s weiter nach dem Workshop?
Zunächst als Hobby verfolgte ich das Ziel, mich, neben meiner hauptberuflichen Tätigkeit bei der Stadtverwaltung Köln, im Bereich des Schmuckdesigns weiterzuentwickeln.
In meiner Freizeit arbeitete ich mit unterschiedlichen Kölner Goldschmieden und Schmuckdesignern zusammen, erwarb so von ihnen die Fertigkeiten der Schmuckherstellung und lernte, eigene Entwürfe umzusetzen.

Wo machst Du das?
Nach und nach habe ich mir eigenes Werkzeug und preisgünstig eine gebrauchte Werkbank angeschafft. Ich richtete mir zu Hause meinen eigenen Arbeitsplatz ein.

Warst Du immer schon kreativ?
Bevor ich zum Schmuck kam, habe ich sehr gerne gemalt und gezeichnet.

Wann wurde aus dem Hobby mehr?
In der ersten Zeit lagen mir meine Arbeiten so sehr am Herzen, dass ich sie ausschließlich selber trug bzw.  sie innerhalb des Familien- und Freundeskreises verschenkte. Bloß nichts aus den Augen verlieren! … lacht
Dann wurde mir bewusst, dass ich auch anderen Menschen mit meinen Schmuckstücken viel Freude bereiten kann, das war der Umbruch.
2009 gründete ich ein Kleinunternehmen.

Wie ist die Resonanz? Wie kommst Du an die “Frau”?
Ich veranstalte regelmäßig Ausstellungen, nehme an Märkten teil, und mein Kundenkreis wächst stetig, hauptsächlich über Mundpropaganda und Empfehlungen. Dass meine Schmuckstücke Gefallen finden, macht mich sehr glücklich!

Wie würdest du deinen Schmuck beschreiben?
Überwiegend verwende ich Silber, teilweise auch Gold, schöne Steine und Leder. Auf der Suche nach besonderen Steinen und neuen Materialien lasse ich mich inspirieren. Mir ist neben einer schönen Optik auch eine angenehme Haptik wichtig, Schmuck muss sich gut anfühlen am Körper.

Was für Stücke machst Du am liebsten?
Das kann ich gar nicht sagen… überlegt…. ein für mich sehr schöner Moment ist, wenn ich zukünftige Ehepaare bei der Auswahl ihrer Trauringe berate. Das ist ein feierlicher Moment und ich empfinde es als riesengroßes Kompliment, wenn ich die Ringe entwerfen und anfertigen darf. Ich lasse mir bei der Beratung sehr viel Zeit, ist ja eine Entscheidung für’s Leben, meistens…

Kaufen auch Männer?
Zu meinem Kundenkreis gehören überwiegend Frauen – aber auch Männer. Männer, die auf der Suche sind nach einem besonderen Geschenk für ihre Partnerin, sie haben oft sehr konkrete Vorstellungen, was mich immer beeindruckt. Und ich habe auch Schmuck für Männer, Ringe, Lederarmbänder, auch Manschettenknöpfe werden gerne gekauft.

Gibt es da Unterschiede?
Männliche Kunden zeichnen sich durch Spontaneität und Entscheidungsfreude aus, wenn überhaupt, stellen sie eher technische Fragen, z.B. “ist der Magnetverschluss denn stark genug für diese Kette?” … lacht wieder

Was empfiehlst Du anderen Frauen, die eine Idee haben und sich bisher nicht getraut haben, sie zu realiseren?
Einfach anfangen, einfach machen!!

Wie geht’s weiter, gibt’s Ausstellungstermine?
Ich arbeite daran, es gibt tolle Märkte, in Köln, Düsseldorf, im Ruhrpott, natürlich in Berlin und Hamburg… zur Zeit bewerbe ich mich.
Am 22. Juni werde ich einen Stand auf dem SuperMarkt in Köln haben, der findet jedes Jahr zweimal statt, im Sommer zeitgleich zum c/o Pop Festival und nochmal vor Weihnachten. Am Samstag von 12 -18 Uhr, am Hans-Böckler-Platz, Nähe Stadtgarten, viele Designer, Künstler und D.I.Y.ler sind mit dabei, und es gibt Livemusik, DJs, Snacks, Drinks, Eis und und und, alle Infos findet man unter www.dersupermarkt.net.
Das wird großartig, ich freu mich schon sehr!

Und ganz wichtig, meine Website wird bald aktualisiert www.sabine-gueth.de, hier findet man dann eine kleine Auswahl meiner schmuckunikate, zusätzlich gibt’s demnächst aktuelle Infos bei Facebook.

Liebe Sabine – danke für Deine spannenden Antworten! Und für den traumhaften Ring – meins!   :-)   Ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg und Spaß!

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